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Tapetenwechsel oder Drüberstreichen - GQ Holi[semi]nar

Tapetenwechsel oder drüber streichen?

Tapetenwechsel oder drüber streichen?

Ich bin gerade dabei, meine zukünftige Wohnung zu renovieren. So langsam wird es vom Einzugstermin her eng und vieles braucht einfach mehr Zeit als von mir eingeplant, da unvorhergesehene Arbeiten zu erledigen sind.

Im Zimmer meines Sohnes hab ich mir so einige Gedanken gemacht, wie ein 11 qm Zimmer mit dunkler Holzdecke und teils dunkelbraunen Wänden frisch, hell und großzügig aussehen könnte.

Gleich stellte sich mir die Frage:

Tapetenwechsel oder einfach nochmal drüber streichen? Und ich bemerkte, dass dies eine Grundsatzentscheidung ist, die auch im täglichen Leben oftmals getroffen werden muss:

Um die Tapeten abzumachen, benötigt man etwas Zeit, Geduld und evtl. muss man alles mehrfach einweichen. Je nachdem wie viele Lagen Tapete und Farbe bereits aufgetragen wurden und ob der Untergrund dann ok ist, oder evtl. ausgebessert werden muss, wirft das den Zeitplan durcheinander. Aber ich habe dann die Möglichkeit, die Tapete aufzukleben, die mir von der Oberfläche und Farbe gefällt, so dass ich evtl. gar nicht streichen muss und ein makelloses Ergebnis erhalte.

Oder ich kaufe eine gute weiße Wandfarbe und überstreiche nochmals. Die Raufasertapete ist von der Struktur her ok. Löcher und Pfusch bei den Voranstrichen kann ich mit Acryl ausbessern und überpinseln. Wenn ich Glück habe, ist das dunkelbraun nach 2 mal Streichen weiß und gleichmäßig.

Diese zwei Vorgehensweisen kann ich auch auf vermeintliche „Probleme“ in jeder Lebenslage anwenden.

 

  1. Wenn ein ungutes Gefühl vermehrt auftritt, kann ich schauen, was wirklich dahinter steckt (ich mache die Farb- und Tapetenschichten ab bis ich die pure Wand sehe – dort haftet vielleicht der Kleister nicht mehr richtig oder Putz bröckelt ab etc.). Dazu benötige ich etwas Zeit und Ruhe, um an den Kern des unguten Gefühls zu kommen, denn von Außen (an der obersten, dunklen Tapetenschicht) sieht es eigentlich ganz in Ordnung aus, doch es kann sich lohnen etwas tiefer zu schauen um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen (beim Renovieren also einen „sauberen und tragfähigen Untergrund zu bekommen, um dann einen Wandbelag zu bekommen, der den eigentlichen Vorstellungen komplett entspricht).
  1. Die zweite Möglichkeit scheint ebenfalls lohnenswert:

Ich nehme ein ungutes Gefühl zwar wahr, aber im Moment besteht keine Eile und Notwendigkeit von Grund auf etwas zu ändern. Vielleicht habe ich im Moment wichtigere und emotional gewichtigere Dinge zu erledigen oder das ungute Gefühl zeigt sich nur flüchtig und ist im nächsten Moment wieder verschwunden. Beim Renovieren sehe ich eine grundsätzlich gut erhaltene Tapete an der Wand, die mir nicht 100%-ig gefällt. Ich bessere die Bohrlöcher aus, klebe die Kanten ab und streiche in der Wunschfarbe und in kürzester Zeit bin ich zufrieden und habe ein gutes Gefühl, weil alles frisch und sauber für den Einzug ist.

Wenn Du Dir manchmal die Fragen stellst:

  • wo stehe ich eigentlich in meinem Leben?
  • war das schon alles?
  • führe ich das Leben, für das ich gemacht bin?
  • was brauche ich um glücklich und erfüllt zu sein?
  • wie kann ich mehr Leichtigkeit und Harmonie in mein Leben integrieren?

 

dann besuch doch eines unserer Holinare (Feuerlauf Holinar, Lebensplan Holinar, Selbstbild Holinar, Körpernahrung Holinar oder Quanten Holinar), um zu schauen, ob und wie Du Deine Tapeten von der Wand bekommst, was darunter ist oder ob Du Dich fürs drüber streichen entscheidest.

Vielleicht reißt Du auch ganze Wände ab, baust um oder baust etwas Neues…

Erhalte Tipps und Tricks, sowie unser ganzes Repertoire an Werkzeugen, um in kurzer Zeit mehr über Dich selbst, Deine Möglichkeiten und deren Umsetzung zu erfahren und gönne Dir eine Auszeit vom Alltag bei einem Holinar!

 

Wie sieht es bei Dir aus? Wann und wie hast Du zuletzt „renoviert“?